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Kolja Blacher

Dirigent / Violine

 

Kolja Blacher, geboren in Berlin, studierte bereits 15 jährig Violine an der Juilliard School, New York bei Dorothy DeLay und  später bei Sándor Végh in Salzburg.

Weltweit konzertierte er u.a. mit den Berliner und Münchener Philharmonikern, dem NDR,dem DSO  Berlin, Gewandhausorchester Leipzig, Orchestra di Santa Cecilia dem Baltimore Symphony Orchestra,Yomiyuri Tokio, und KBS Seoul. Er arbeitete dabei mit Claudio Abbado, Kirill Petrenko, Vladimir Jurowski, Dmitry Kitajenko, Mariss Jansons, Joseph Swensen, Simone Young,Dennis Russel-Davies und K.H.Steffens.

Sein programmatisches Spektrum umfasst  die großen Violinkonzerte des klassisch-romantischen Repertoires, bis hin zu seltener gespielten Werken des 20.Jahrhunderts (z.B. von Magnus Lindberg, Boris Blacher,Paul Hindemith, Arnold Schönberg, Kurt Weill, Hans Werner Henze, Bernd Alois Zimmermann).

Ein Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit in den letzten 15 Jahren waren die sogenannten „Play-Conduct“ Konzerte, in denen er Solist und musikalischer Leiter in einer Person ist, z.B. mit dem Melbourne Symphony Orchestra, Hong Kong Philarmonic, dem Taiwan National  Orchestra, dem Jerusalem Symphony Orchestra, den Symphonikern Hamburg, den Dresdner Philharmonikern und dem Orchester der Komischen Oper Berlin.

 

Seit einigen Jahren widmet er sich intensiv dem Dirigieren.

 

Er dirigiert regelmäßig Orchester in Tallin, Orchestra Symphonico di Milano, Carlo Felice in Genua, Kanagawa, Osaka, Singapur, Haydn Orchestra Bolzano,  Würtembergisches Kammerorchester, Nordic Chamber Orchestra, Kammerphilharmonie Ingolstadt, Bochumer Symphoniker, Israel Chamber Orchestra, Staatphilharmonie RLF.

 

 Mit dem Tallin Chamber Orchestra werden in den nächsten Jahren mehrere CDs entstehen.

 

Kolja Blacher ist Erster Gastdirigent des  Kuopio Symphony Orchestra.

 

Kolja Blacher hat eine Fülle an prämierten CD-Aufnahmen (u.a. ausgezeichnet mit Diapason d’Or) vorgelegt, u.a. mit Claudio Abbado, mit dem ihn eine lange künstlerische Beziehung aus der Zeit als 1. Konzertmeister bei den Berliner Philharmonikern und dem Lucerne Festival Orchestra verband.

Schönbergs Violinkonzert, zusammen mit dem Gürzenich-Orchester unter Markus Stenz, übernahm gleich die Führung der Bestenliste 3-2015 des Deutschen Schallplattenpreises in der Rubrik „Orchestermusik“.

Auf die Professur in Hamburg folgte vor einigen Jahren der Ruf nach Berlin an die Hochschule für Musik „Hanns Eisler“. Es war ihm immer ein großes Anliegen, eine junge Generation von Geigern auszubilden-viele von ihnen haben inzwischen wunderbare Positionen als Konzertmeister,  Orchester, Solo oder Kammermusiker.

Kolja Blacher spielt eine Stradivari Violine von 1730, die ihm von Frau Kimiko Powers zur Verfügung gestellt wird.

Er lebt mit seiner Familie in Berlin.

2026

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