Kolja Blacher Biographie

Als ein neuer Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit haben sich in den letzten fnf Jahren die sogenannten „Play-Lead“ Konzerte intensiv entwickelt, z.B. mit dem Melbourne Symphony Orchestra, dem Orchestra Sinfonica di Milano, dem Taiwan Philharmonic Orchestra, dem Stuttgarter Kammerorchester, den Festival Strings Lucerne, dem Jerusalem Symphony Orchestra, der Camerata Bern, den Dresdner Philharmonikern und dem Orchester der Komischen Oper Berlin. Es ist eine Aufführungspraxis, die immer strker nachgefragt wird, von St. Antonio über Kuala Lumpur bis Paris.

Darüber hinaus freut er sich nun auf weitere kommende Projekte in 16/17, z.B. mit Daniel Raiskin und dem Belgrad Philharmonic Orchestra, mit Karl-Heinz Steffens und der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, den Düsseldorfer Symphonikern und Alexandre Bloch, Tourneen mit dem Wrttembergischen Kammerorchester Heilbronn rund um die gemeinsame CD Veröffentlichung in 2017 (u.a. Bernstein Serenade). Im Erffnungsmonat der Elbphilharmonie wird er mit einem Kammermusikkonzert prsent sein. Und dann stehen die Vorzeichen auf Jubilum.

Kolja Blacher hat eine Fülle an prmierten CD-Aufnahmen (u.a. ausgezeichnet mit Diapason d’Or) vorgelegt, u.a. mit Claudio Abbado, mit dem ihn eine lange knstlerische Beziehung aus der Zeit bei den Berliner Philharmonikern und dem Lucerne Festival Orchestra verband. Im Herbst 2013 erschien die CD mit Schönbergs Violinkonzert, zusammen mit dem Grzenich-Orchester unter Markus Stenz, die gleich die Fhrung der Bestenliste 3-2015 des Deutschen Schallplattenpreises in der Rubrik „Orchestermusik“ bernahm.

Auf die Professur in Hamburg folgte vor einigen Jahren der Ruf nach Berlin an die Hochschule für Musik „Hanns Eisler“. Als Sohn des deutsch-baltischen Komponisten Boris Blacher in Berlin aufgewachsen, lebt Kolja Blacher auch heute noch mit der Familie in seiner Heimatstadt, in der er auch sechs Jahre als Konzertmeister der Berliner Philharmoniker tätig war, bis er sich endgltig fr die solistische Laufbahn entschied.

Kolja Blacher spielt eine Guarneri del Gesu Violine von 1730, die ihm von Frau Kimiko Powers zur Verfügung gestellt wird.

  

2017/2018

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